Geschichte

Die Geschichte der Gemündener Fördergemeinschaft Hochwasserhilfe e.V. (GFH)

   

Der vor mehr als 35 Jahren gegründete, gemeinnützige Verein war der erste Förderverein eines Ortsverbandes des Technischen Hilfswerkes in Deutschland. Damals wurde er noch unter dem Namen Gemündener Heimbaugemeinschaft e.V. geführt, später dann Gemündener Fördergemeinschaft Technische Hilfe e.V. (GFT). Er hatte den Bau und Erhalt der Unterkunft des THW-Ortsverbandes Gemünden, sowie die materielle und finanzielle Unterstützung der Helfer des Ortsverbandes zur Aufgabe.

Alte Unterkunft 1970

Mit den Mitteln der GFT wurden die Helfer mit Gerät und Ausstattung, welche nicht vom THW gestellt werden konnten, unterstützt. Desweiteren wurden Ausflüge und Wochenenden für die Helfer organisiert. Da in Gemünden eine Fachgruppe Wassergefahren stationiert war, wurden auch größtenteils Geräte für dieses Fachgebiet angeschafft. Es wurden Boote, Aggregate, Pumpen usw. für den Einsatz auf und am Wasser gekauft.

Nach der Auflösung des THW in Gemünden im Jahr 2001 beschlossen die Mitglieder der GFT den Katastrophenschutz in eigener Regie weiterzuführen. Es lag nahe, die Geräte und die speziell ausgebildeten Helfer im gleichen Fachgebiet einzusetzen. So taufte man den Verein „Gemündener Fördergemeinschaft Hochwasserhilfe e.V.“ (GFH). Zur Zeit sind ca. 100 Mitglieder registriert.

  

Die GFH ist eine der wenigen Fördergemeinschaften, die die Unterkunft ihr Eigen nennen kann. Die Unterkunft wurde Oktober 1999 komplett renoviert. Dabei ist ein weiteres Stockwerk aufgesetzt worden. Die alte Unterkunft hatte nur ein Stockwerk und war der Stolz des THW Gemünden, die Unterkunft erstrahlt nun in neuem Glanz.

Glücklicherweise ereilt Gemünden nicht jedes Jahr ein ernstzunehmendes Hochwasser, deshalb erstreckt sich das Aufgabengebiet der GFH noch wesentlich weiter. Hierzu können Sie in der Rubrik Philosophie nachlesen.